Friedrich II., auch Friedrich der Große oder der Alte Fritz genannt

Title-page of the Edict of Potsdam

Title-page of the Edict of Potsdam (Photo credit: Wikipedia)

Ohne Wissen seines Vaters war Friedrich 1738 in Braunschweig Freimaurer geworden. In Rheinsberg gründete er eine Freimaurerloge, aus der nach seiner Thronbesteigung die preußische Mutterloge „Zu den drei Weltkugeln“ wurde.

Friedrich II., auch Friedrich der Große oder der Alte Fritz genannt (* 24. Januar 1712 in Berlin ; † 17. August 1786 in Potsdam), war ab 1740 König in und ab 1772 König von Preußen sowie Kurfürst von Brandenburg und entstammte dem Adelshaus Hohenzollern.

Die von ihm gegen Österreich geführten drei Schlesischen Kriege um den Besitz Schlesiens führten zum Deutschen Dualismus. Nach dem letzten dieser Kriege, dem Siebenjährigen von 1756 bis 1763, war Preußen als fünfte Großmacht neben Frankreich, Großbritannien, Österreich und Rußland in der europäischen Pentarchie anerkannt.

Friedrich gilt als ein Repräsentant des aufgeklärten Absolutismus. So bezeichnete er sich selbst als „Ersten Diener des Staates“

Der Monarch schonte sich wenig, so dass insbesondere die zahlreichen Kriegszüge, an denen er persönlich teilnahm – was bei Regenten der damaligen Zeit durchaus nicht selbstverständlich war –, sehr an ihm zehrten.

Große National-Mutterloge zu den drei Weltkugeln in Berlin

Große National-Mutterloge zu den drei Weltkugeln in Berlin

Doch nicht zuletzt trug diese eiserne Konsequenz des „roi charmant“ aus Sanssouci in den schweren Zeiten des Siebenjährigen Krieges, die zudem vom Tod enger Freunde, wie des Generals von Winterfeldt, seiner geliebten Schwester Wilhelmine von Bayreuth oder des Marschalls Keith, überschattet wurden, zu seinem bis heute nicht verblassten Ruhm bei.

Deutsch: Schloss Rheinsberg, Landkreis Ostprig...

Deutsch: Schloss Rheinsberg, Landkreis Ostprignitz-Ruppin, Brandenburg. (Photo credit: Wikipedia)

Einige der wenigen Frauen, die seinem hohen Anspruchsniveau entsprachen und denen er deshalb seinen Respekt zollte, waren die so genannte „große LandgräfinHenriette Karoline von Pfalz-Zweibrücken und Katharina II. von Russland, der er mehrere Gedichte widmete und mit der er in einem regen Briefverkehr stand. Katharinas zweimaliger Einladung zu einer persönlichen Begegnung ist er jedoch ausgewichen; auch Maria Theresia hat Friedrich nie persönlich kennengelernt.[27] Er erwartete von Frauen den gleichen schöngeistigen Esprit, für den seine Tafelrunden gerühmt wurden.

Die große Leidenschaft des Königs galt seinen Hunden, insbesondere den Windspielen, und er wird mit den Worten zitiert „Hunde haben alle guten Eigenschaften des Menschen, ohne gleichzeitig ihre Fehler zu besitzen.“ Sie schliefen in seinem Bett und wurden bei Tisch vom König gefüttert. In seinen letzten Jahren zog Friedrich die Gesellschaft seiner Hunde der seiner Mitmenschen vor. Deshalb verfügte er auch testamentarisch, in einer Gruft auf der Terrasse von Schloß Sanssouci neben seinen Hunden beerdigt zu werden.

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Graf Richard Nikolaus Coudenhove-Kalergi

Deutsch: Richard Nicolaus Graf Coudenhove-Kale...

Graf Richard Nikolaus Coudenhove-Kalergi

Graf (bis 1919) Richard Nikolaus Coudenhove-Kalergi (auch: Richard Coudenhove-Kalergi; * 16. November 1894 in Tokio; † 27. Juli 1972 in Schruns, Österreich) war ein österreichischer Schriftsteller, Politiker und Gründer der Paneuropa-Bewegung.

Richard Nikolaus Coudenhove-Kalergi war der Sohn des k. u. k. Botschafters in Japan Heinrich Graf von Coudenhove-Kalergi und seiner japanischen Frau Mitsuko Aoyama (1874–1941), die einer „Kaufmannsfamilie“ entstammte.

Sein japanischer Name dort war Eijirō, daher in Japan auch Eijirō Aoyama (Aoyama Eijirō) genannt.

  • Väterlicherseits hatten die brabantischen Coudenhoves den Adelstitel für die Teilnahme am Kreuzzug 1099 erhalten und konnten lückenlos zurückblicken auf den am 3. März 1259 verstorbenen Vorfahren Gerolf.
  • Der Name Kalergi stammt von dem gleichnamigen byzantinisch-kretischen Adelsgeschlecht (mit Nebenlinie Callergi in Venedig).

Graf Richard Nikolaus Coudenhove-Kalergi wurde in Tokio geboren. Als er ein Jahr alt war übersiedelte die Familie in das elterliche Schloß Ronsperg in Westböhmen. Er wurde von Privatlehrern erzogen und von seinem Vater, der 18 Sprachen beherrschte, in Russisch und Ungarisch unterrichtet. Später kam Graf Richard Nikolaus Coudenhove-Kalergi ans Theresianum in Wien und studierte danach an der Alma Mater Rudolphina Philosophie und Geschichte. Mehr von diesem Beitrag lesen

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